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Markt04. Juni 2026

PSA stoppt vorübergehend neue Einsendungen wegen Millionen-Rückstau

PSA stoppt zum 2. Juni 2026 neue Einsendungen in seinen vier Value-Stufen, um einen Rückstau von rund zehn Millionen Karten abzubauen. Ziel ist die Reduzierung auf fünf Millionen, was laut Schätzung bis zu vier Monate dauern soll. Bereits eingesandte Karten werden regulär weiterbearbeitet.

Der Grading-Marktführer PSA hat zum 2. Juni 2026 neue Einsendungen in seinen vier günstigsten Stufen vorübergehend gestoppt. Betroffen sind Value Bulk, Value, Value Plus und Value Max. Höhere Stufen wie Regular, Express, Super Express sowie Walk-Through und darüber bleiben geöffnet. Der Schritt soll einen aktiven Rückstau abbauen, der sich der Marke von zehn Millionen Karten nähert.

Auslöser war ein Nachfrageschub nach der Investitionsankündigung vom 14. Mai: Die Einsendungen stiegen um rund 20 Prozent, wodurch nach Unternehmensangaben etwa 1,6 Millionen Karten zusätzlich in die Warteschlange kamen. PSA erklärte, die tägliche Bewertungsleistung sei auf einem Höchststand und die Kapazität seit 2021 um das Fünffache gewachsen; eine weitere Annahme im selben Tempo würde jedoch die Bearbeitungszeiten bestehender Aufträge gefährden.

Als Ziel nennt PSA eine Reduzierung des Rückstaus auf fünf Millionen Einheiten; nach eigener Schätzung könnte das bis zu vier Monate dauern. Zur Transparenz führt das Unternehmen einen monatlichen „Backlog Tracker" ein. Zudem werden Mitgliedschaften im Collectors Club, die am 14. Mai aktiv waren, für die Dauer der Pause kostenlos verlängert.

Für Einsender verschiebt sich damit die günstigste verfügbare Option auf die Regular-Stufe zu 79,99 US-Dollar pro Karte. Auch der Wettbewerber TAG setzte zuletzt bestimmte Einsendungsstufen wegen des Nachfrageschubs aus. Bereits eingegangene Karten werden weiterhin zu den ursprünglich genannten Bearbeitungszeiten bewertet.

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