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Community04. Juni 2026

Universes-Beyond-Anteil sorgt für Unmut in der Community

Vier Universes-Beyond-Sets gegenüber drei klassischen Magic-Sets: Der Crossover-Anteil im Magic-Kalender 2026 verärgert Teile der Community. Chefdesigner Mark Rosewater nennt das Jahr einen Ausreißer, bestätigt aber, dass künftig die Hälfte aller Sets aus Universes Beyond bestehen soll.

Der wachsende Anteil von Universes-Beyond-Sets im Veröffentlichungskalender von Magic: The Gathering hat eine breite Debatte ausgelöst. Für 2026 stehen vier Crossover-Sets drei klassischen, in der Magic-Welt angesiedelten Sets gegenüber. Zu den angekündigten Universes-Beyond-Produkten zählen Marvel, Der Hobbit und Star Trek; ein viertes Set soll später bekanntgegeben werden. Auf der anderen Seite stehen die hauseigenen Sets Lorwyn Eclipsed, Secrets of Strixhaven und Reality Fracture.

Da die Crossover-Sets im Standard-Format legal sind, fühlen sich manche Spielerinnen und Spieler um den Kern des Spiels gebracht. Kritische Stimmen wie Rhystic Studies („Your Foundation is Rotten") und Saffron Olive prägten die Diskussion, in der unter anderem die hohe Schlagzahl von sechs Sets pro Jahr bemängelt wurde.

Chefdesigner Mark Rosewater reagierte öffentlich. Er bezeichnete 2026 als Ausnahmejahr und stellte klar, dass künftige Jahre auf ein Verhältnis von drei zu drei zusteuerten – langfristig also die Hälfte aller Sets Universes Beyond. Die Entscheidung begründete er mit Kennzahlen: Universes Beyond schneide „in (fast) jeder Metrik" stark ab, weil die Spielerschaft es einfordere. Zugleich betonte er, das klassische Magic erhalte „mehr Aufmerksamkeit als je zuvor", und verwies auf Roman, eine Netflix-Serie, einen geplanten Film und eine Comicreihe.

Viele Fans überzeugte das nicht. Hasbro-Chef Chris Cocks bezeichnete Universes Beyond hingegen als bislang erfolgreichste Initiative zur Gewinnung neuer Spieler. Die Debatte dürfte mit den nächsten Ankündigungen weitergehen.

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